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11/05/1474 Venise, disette de miche, abondance en brayette
Venise (AAP) - La municipalité de Venise, désormais plus proche d’un quartier général multiroyaumal que d’une paisible république marchande, vient en effet d’annoncer avec un enthousiasme qui force l’admiration l’ouverture d’un grand tournoi baptisé « Chasse au Faisan impérial ». Le principe est simple : viser des silhouettes ennemies, boire du vin, gagner des ducats, et si possible ne pas embrocher le voisin. On a connu occupations plus austères.
Le contraste mérite d’être savouré. Car au moment même où la mairie invite la population à une joyeuse kermesse militaro-festive, la vie quotidienne ressemble davantage à une expérience de discipline collective. Les vivres sont sous contrôle absolu : pas de nourriture sur le marché, pas davantage à la taverne municipale, sauf distribution discrète sur demande privée auprès de la mairie. En somme, le poisson se mérite désormais par voie administrative.
Les mines ? Fermées. Les frontières ? Fermées. Les déplacements ? Sur autorisation écrite du préfet, avec patience recommandée. En revanche, les armées, elles, restent grandes ouvertes.
Autour de Venise campent à présent quinze armées alliées, toutes plus délicatement nommées les unes que les autres : Imperium Legionis, Aegis Invicta, The Emperor’s Hammer, Dies Irae , sans oublier quelques variantes dont les intitulés donnent l’impression qu’un poète gothique a pris le contrôle des registres militaires.
Résultat : la population a connu un développement urbain fulgurant. En quelques jours, Venise est passée du statut de village sous tension à celui de foire interroyaumale sous occupation consentie, affichant désormais 436 habitants, soit une croissance qu’aucun magistrat des finances n’oserait expliquer sans rougir. Pour mémoire, chaque noble en ville offre 4 écus quotidien aux caisses municipales.
La noblesse locale, quant à elle, ressemble désormais à une exposition diplomatique itinérante : Bulgares, Serbes, Bosniaques, Valaques, Italiens, seigneurs divers et titulatures interminables se côtoient sous le regard placide du Lion de Saint-Marc. Il ne manque plus qu’un buffet. Ah non, pardon : il n’y a plus de nourriture.
Officiellement, tout cela prépare une future marche contre l’Empire. Officieusement, personne ne paraît encore capable d’expliquer clairement pourquoi l’on mobilise une demi-Aristotélité pour organiser des concours de tir à l’arc dans une ville où l’on ne peut même plus acheter un pain sans passer par la mairie.
Venise invente donc une nouvelle forme de gouvernement : la fête assiégée. Le petit peuple jeûne, les armées affluent, les marchés se vident, et l’on promet mille ducats au meilleur tireur. Comme quoi, en politique, il suffit parfois de remplacer les buts de guerre in gratibus par des cibles en paille dont on attend toujours les noms, soit dit en passant.
Gaspard de la Goupille dit Gégé, pour l'AAP agence des Terres au Milieu
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10/05/1474 Von der bewundernswerten, wenn auch eigentümlichen Wiedergeburt der Baltischen Union
Kalmar (AAP) - Loben wir zunächst unsere geschätzte Kollegin der örtlichen KAP-Agentur, welche uns, mit einer Geduld, die eines klösterlichen Schreibers würdig ist, und mit einer seltenen Kunst, verstreute Tatsachen zusammenzufügen, endlich etwas Licht in eine Angelegenheit bringt, die bislang mit einer Dunkelheit gepflegt wurde, welche beinahe gärtnerische Sorgfalt verriet.
Denn nach langen Monaten von Beratungen, deren Diskretion so vollkommen war, dass sie beinahe an Nichtexistenz grenzte, wird uns nun die Wiedergeburt der Baltischen Union verkündet, welche, gleich einem mythischen Wesen, das sich nur unvollständig von seinem ersten Ableben erholt hat, in einer Gestalt wiederkehrt, deren Eigentümlichkeit nähere Betrachtung verdient.
Der ursprüngliche Plan schien dabei von untadeliger Vornehmheit. Im August des Jahres 1473 lud Aleksandr Nikolaevic, Gesandter der Republik Nowgorod, die Mächte des Nordens, Schweden, Finnland, Dänemark sowie mehrere polnische Grafschaften, ein, über die Erneuerung einer Union zu beraten, gegründet auf sicheren Handel, gegenseitige Unterstützung und, um die Worte der Einladung selbst zu gebrauchen, auf „Brüderlichkeit und Frieden“.
Ein so löbliches Programm, dass es selbst den trockensten Zöllner hätte rühren können.
Die Gesandten erschienen also in Helsingør mit jener Ernsthaftigkeit, welche die Umstände geboten. Finnland entsandte Purre von Rauma, Schweden wurde vertreten durch Solveig Thorsen-Vidal in Begleitung ihrer Kanzlerin Klara, Dänemark sandte Shanika Monte sowie Admiral Borrell. Masowien und Krakau bekundeten Interesse, Großpolen wiederum übte jene in diplomatischen Kreisen wohlbekannte Kunst aus, darin bestehend, überhaupt nichts zu sagen.
Während man also vermutlich über die Tugenden friedlicher Nachbarschaft und die Wohltaten gemeinsamen Handels disputierte, ereignete sich, was Moralisten einen offenkundigen Widerspruch nennen.
Am 27. Oktober verkündete Purre von Rauma nämlich, mit bemerkenswerter rhetorischer Ökonomie, dass „der Frieden im Norden beendet“ sei, dies zu einem Zeitpunkt, da er selbst bereits an den Toren von Gefle mit einem finnischen Heer lagerte, bereit, diese These sogleich praktisch zu untermauern.
Man muss manchen Männern das Verdienst zugestehen, Wort und Tat unverzüglich miteinander zu verbinden.
Schweden protestierte, verlangte Rückzug und Auflösung der Streitkräfte, die Antwort bestand in einem Angriff. Zur selben Zeit, als ob öffentliche Angelegenheiten jede Einfachheit verweigerten, wählte Finnland einen neuen Grafen : Angel_de_la_muerte Fleming, welcher, weit davon entfernt, das Unternehmen zu missbilligen, es öffentlich mit einer Offenheit segnete, die beinahe Bewunderung erzwingt.
Der neue Herr verlangte die Einstellung aller Verfahren gegen die Angreifer, Entschädigungen für Verurteilte sowie königliche Entschuldigungen für das, was er mit jener sprachlichen Kühnheit, die unruhigen Zeiten eigen ist, als „rechtswidrige juristische Gewalt“ bezeichnete.
Nach mehreren Wochen des Kampfes zogen sich die finnischen Truppen dennoch zurück, ohne ihre Forderungen durchgesetzt zu haben. Die Episode hätte sich somit zu jener umfangreichen Sammlung politischer Fehltritte gesellen können, die rasch bereut werden, wären dem Bild nicht noch weitere Verzierungen hinzugefügt worden.
Einige Monate später wurden Schiffe der Familie Fleming in einer englischen Bekanntmachung erwähnt, welche mutmaßliche Piraterie in der Nordsee betraf, nach dem Untergang eines genuesischen Handelsschiffes. So fanden die Angelegenheiten des Festlandes ihre beinahe natürliche Fortsetzung auf dem Wasser.
Zu lesen : Eglantine - A Tale by Jean
Und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, wer vermag es zu sagen ? wurde am 15. April 1474 die offizielle Wiedergeburt der Baltischen Union verkündet.
Unterzeichnet wurde sie von Katarina_sofia für Nowgorod, Kasander Lubomirski für Großpolen und dem kaum überraschenden Angel_de_la_muerte Fleming für Finnland.
Der Vertrag verspricht nun maritime Sicherheit, freien Handel und entschlossenen Kampf gegen „Piraterie, Plünderung, Gewalt und Schiffsuntergänge“.
Bei der Lektüre erfasste mehrere Kanzleien des Nordens jene besondere Form der Verwunderung, welche entsteht, wenn Worte und Tatsachen nur lose Bekanntschaft miteinander pflegen.
Es scheint demnach, als habe Nowgorod, ausgehend von einem Projekt regionaler Eintracht, auf Wegen von bemerkenswerter Erfindungsgabe eine Allianz mit eben jenen zustande gebracht, deren jüngste Unternehmungen den Gedanken des Friedens am energischsten bestritten.
Die Baltische Union ist also wiedergeboren, daran besteht kein Zweifel. Doch gleich dem Phönix der alten Autoren erhebt sie sich hier aus einem Scheiterhaufen, gespeist aus Diplomatie, Pulver, Ehrgeiz und einigen Verdachtsmomenten der Piraterie.
In den Häfen des Nordens betrachtet man dieses Wunder mit natürlicher Zurückhaltung: Man bewundert jede Wiedergeburt, prüft jedoch mit gebotener Vorsicht, was verbrannt werden musste, um sie zu ermöglichen.
Zu lesen : Baltic Union reneval
Zu lesen : die Chronik vom Hering und vom Aal: Das elend von Gefle
Zu lesen : Kalmar au bord mais pas dessous
Zu lesen : War in Baltic!
Hieronymus Rhenanus Für die KAP-Agentur der Länder in Mitte
Um das Recht auf Gegendarstellung einzufordern - die internationale KAP
09/05/1474 Des guerres et grands mouvements advenus ès terres d’Italie
À Sienne (AAP) - Parce qu'un peuple sans histoires est un monde sans âme, nous poursuivons la vaste rétrospective des grandes batailles ayant marqué nos royaumes. Oyez encore, bonnes gens, et ajoutez à ce sombre livre des guerres un nouveau feuillet, taché de sang et d’orgueil mêlés.
En ce temps advint grande commotion ès terres de Toscane et de la mer Adriatique, l’an de grâce mil quatre cent soixante-quatorze, quand les gens du Croissant et du Grand Turc se mirent en mouvement pour porter guerre aux contrées méridionales de l’Italie.
Et premièrement, sur la fin de janvier, descendirent les Ottomans aux lieux de Chieti et Silvi, sur les côtes du royaume de Naples et de Sicile. Nul grand effort ne leur fut opposé, tant que plusieurs tinrent cette venue pour chose attendue de longue main. Ainsi prirent-ils terre et s’y établirent comme en place assurée, ordonnant leurs gens et provisions pour les entreprises futures.
Lors fut mandé à l’Empereur du Saint-Empire qu’il eût à déclarer son vouloir et montrer s’il entendait fermer passage à ses ennemis ou bien souffrir leur marche. Mais l’Empereur ne répondit point à cette sommation selon le désir des Ottomans. Au contraire, il montra déplaisance de les voir mouvoir au-delà des terres qui relevaient de son obédience, et fit assembler ses alliés, tenant déjà conseil de guerre avant que nulle bataille ouverte fût encore livrée.
Peu après, six osts ottomans, joints aux forces du royaume des Deux-Siciles, marchèrent ensemble vers les marches de Sienne. On dit qu’ils étaient en grand nombre, bien ordonnés et diversement conduits par plusieurs capitaines renommés. En face, les Impériaux levèrent gens où ils purent, et firent montre d’environ quatre-vingts hommes pour garder les passages et contenir l’avance ennemie.
Au commencement de février furent livrées diverses escarmouches ès lieux de Grosseto et Orbetello, où les soldats impériaux furent défaits et contraints à retraite. La ville de Santa Fiora se soumit lors et fut dite libre sous protection ottomane.
Puis les Turcs mirent siège devant Sienne et tinrent la cité close durant quinze jours. Toutefois, contre l’attente de plusieurs, ils levèrent soudain leur camp et se retirèrent vers la Sicile. Les gens d’Empire crurent voir là signe de faiblesse et se hâtèrent de regarnir les lieux abandonnés, faisant entrer renforts allemands et français dans Sienne et ses environs.
Mais ce retrait n’était point, selon les chroniqueurs du parti ottoman, œuvre de peur ni de nécessité, mais subtilité de guerre.
Car au mois d’avril, ils reprirent campagne avec grand artifice. Ayant laissé croire à l’ennemi qu’ils menaçaient Florence et ses environs, ils contraignirent certains capitaines impériaux à quitter leurs positions pour secourir autres places. Ainsi les défenses de Sienne furent amoindries.
Lors, en la manière que les Turcs nomment kurt kapanı, c’est-à -dire le piège du loup, ils refermèrent leur marche sur Montepulciano puis Sienne. Plus de deux cents hommes du Croissant et de leurs alliés se jetèrent sur les lignes impériales, lesquelles, quoique nombreuses, furent fort malmenées.
En trois jours de combat, plusieurs compagnies impériales furent rompues ou détruites, et maints chevaliers tués ou dispersés. Les champs autour de Sienne furent couverts de morts, chevaux renversés et enseignes abattues.
Cependant, d’autres troupes ottomanes s’avancèrent jusques aux portes de Florence, mettant aussi cette ville en grand émoi. L’on dit qu’en ces jours Florence était si pleine d’hommes d’armes, de nobles et de charrois qu’elle semblait plus camp que cité.
Au milieu de ces troubles courut nouvelle que l’Empereur était trépassé. Cette mort, survenue loin des combats, fut diversement commentée, chacun y lisant présage selon son parti.
Sur la fin d’avril, les Ottomans retournèrent avec toutes leurs forces devant Sienne. Une attaque de nuit fut donnée contre la ville. Les défenseurs, composés de soldats impériaux, mercenaires et milices bourgeoises, opposèrent forte résistance, mais à l’aube, leurs lignes étaient rompues. Ce qui restait de cavaliers impériaux prit fuite, et la ville demeura sans bannière de l’Empire.
Ainsi Sienne fut occupée par les gens du Sultan.
Et peu de jours après, le conseil de la ville fut réordonné selon la volonté des vainqueurs. Conseillers ottomans y furent assis, et l’on annonça qu’un nouveau comte serait établi par grâce du Sultan.
En même temps, la flotte des Deux-Siciles mena grande entreprise sur les côtes, détruisant ports et navires impériaux en plusieurs lieux, de sorte que l’Empire perdit, disait-on, près de trente vaisseaux.
Adonc alla cette campagne de Toscane, où par patience, feinte retraite et rude assaut, les Ottomans acquirent grand avantage sur leurs ennemis. Et chacun, selon son inclination, tint cela soit pour marque de haute prudence militaire, soit pour commencement de plus vaste malheur encore à venir sur les terres d’Italie.
À lire : War Chronicles: Börü
À relire : vaste rétrospective des grandes batailles ayant marqué nos royaumes
Jean Froissart pour l'AAP agence Meuse, Saône et Rhône.
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08/05/1474 parfum de guerre à Vérone
Venise (AAP) - La ville de Vérone, 38 habitants en temps normal, connaît une activité inhabituelle alors qu’une importante concentration de nobles, soldats et armées y a été signalée.
Parmi les habitants recensés figurent plusieurs dizaines de membres de la noblesse impériale d’épée, venus de différentes provinces impériales et italiennes. La présence de nombreuses figures titrées, chevaliers, barons, ducs, comtes et seigneurs, donne à la cité des allures de rassemblement militaire autant que de congrès aristocratique.
Pas moins de cinq armées impériales sont actuellement signalées à proximité ou dans l’enceinte de la ville : Aquilae Unguis, Interquĭescĕre antetulīssem, Legio Germanicae, Memento audere semper et MAXIMUM CARNAGE . Quatre d’entre elles campent aux portes de Vérone, tandis qu’une autre est déjà installée à l’intérieur des murs. De quoi largement vider les huit pauvres tavernes du hameau padan.
Les commandements semblent néanmoins maintenir une discipline stricte. Un message diffusé par le capitaine Epitaffio invite les troupes à suivre des consignes quotidiennes précises : distribution contrôlée de vivres, port permanent des armes, vérification régulière de l’inventaire personnel et mise en garde explicite contre l’usage « d’objets étranges », notamment des parfums ou autres produits susceptibles de provoquer des effets indésirables.
Cette dernière recommandation a attiré l’attention de plusieurs observateurs, alors qu’un mystérieux parfum nommé Matin d’été circule actuellement sur le marché local pour cinquante écus. Présenté comme un produit du laboratoire de la Guilde de l’Alambic, il est décrit comme « potentiellement lourd de conséquences ».
Avec 256 habitants recensés et une telle concentration militaire, Vérone apparaît désormais comme un point stratégique majeur en face des vilains pas beaux qui campent en face à Venise. Reste à savoir si cette démonstration de force annonce une offensive imminente, une simple consolidation défensive ou une attente nerveuse avant l’inévitable affrontement.
À lire : Venise, maisons closes
Gaspard de la Goupille dit Gégé, pour l'AAP agence des Terres au Milieu
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07/05/1474 Saint-Empire : croisade turque, foire aux proverbes et royaume des grandes espérances
Straßbourg (AAP) - À sept jours de la fin du premier tour, la campagne impériale ressemble de moins en moins à une élection et de plus en plus à une procession où se croisent prophètes, poètes, marchands et héritiers de croisades anciennes. Dans la grande salle des ambitions impériales, chacun apporte désormais sa vision du salut. Les uns arrivent l’épée haute, les autres les bras chargés de statistiques absurdes, d’autres encore avec des promesses de concorde écrites en six langues. Et tout ce petit monde prétend sauver l’Empire.
Le plus tonitruant demeure sans conteste Plasebo, lequel ne se contente plus de briguer la couronne : il semble vouloir réécrire l’histoire universelle à coups de mémoire familiale. Dans sa longue proclamation, l’homme se présente comme héritier spirituel et politique d’un grand-père devenu figure quasi légendaire : sultan, protecteur des opprimés, fléau de l’O.N.E. et champion de la justice turque universelle. Rien moins. Le candidat raconte ainsi une vaste fresque où les Ottomans apparaissent comme les véritables défenseurs des peuples libres, dispensateurs de paix, de prospérité et de tolérance, pourvu naturellement que l’on cesse de les appeler barbares entre deux banquets aristocratiques. Le Saint-Empire y devient un corps malade, rongé par une « peste noire » politique qu’il conviendrait de purifier sous la bienveillante protection ottomane. Florence, Sienne et jusqu’aux routes de Méditerranée sont convoquées dans ce récit où la conquête militaire se présente comme œuvre de salut public. Le tout avec cette délicieuse assurance des grands conquérants persuadés de n’apporter partout que justice, paix et prospérité, malgré les villes assiégées, les murailles écroulées et les armées massées aux frontières.
À côté de cette chevauchée messianique, Starkel fait figure de marchand philosophe. Point de croisade ni de purification chez lui. L’homme parle foires commerciales, coopération circulaire, tarifs préférentiels et représentation linguistique. Là où certains rêvent de terrasser dragons et conspirations, lui souhaite surtout rouvrir les routes marchandes et rappeler que les citoyens aiment aussi manger chaud et vendre leurs tonneaux sans escorte armée. Sa candidature a quelque chose d’étrangement paisible au milieu des appels à la régénération guerrière. Starkel parle d’artisans, de familles, de diversité culturelle, de conseils représentatifs. À croire qu’il imagine encore possible un Empire administré autrement qu’à coups de tambours et de proclamations martiales.
Friederigo, lui, poursuit sa campagne dans un registre que les chroniqueurs impériaux hésitent encore à qualifier de génie comique ou de fatigue nerveuse avancée. Chaque jour apporte son lot de sentences définitives : « 64 % des oranges ne sont pas des bananes », « 76 % des personnes assises ne sont pas debout », ou encore : « 98 % des chevaux de manège n’aboient pas ». Et le plus inquiétant est peut-être qu’après plusieurs semaines de campagne, ces statistiques semblent parfois plus compréhensibles que certains programmes impériaux. Au moins, avec Friederigo, l’électeur sait qu’il sera trompé honnêtement : le candidat annonce lui-même que cent pour cent de ses chiffres sont faux.
Sikkie, quant à lui, poursuit une étrange campagne de deuil. Pendant que les autres promettent avenir, réforme ou grandeur, il contemple silencieusement le souvenir de Didicus, compagnon disparu dont il célèbre la mémoire comme un vieux chevalier parlant encore aux fantômes des feux de camp. On ignore encore si cela constitue un programme politique, mais la mélancolie y est fort travaillée.
Sir_Aventon continue, pour sa part, d’occuper le terrain du récit moral. Chez lui, l’Empire traverse des ténèbres mais l’espérance brûle encore. Son style ressemble à ces chansons de geste où les royaumes vacillent toujours au bord du gouffre avant qu’un héros fatigué ne rassemble les survivants autour d’une dernière bannière.
Quant à Merkarios, il demeure fidèle à lui-même : grave, méthodique, presque minéral. Son Empire est un roc assiégé qu’il faudra sauver par discipline, unité et fermeté. Là où d’autres vendent des rêves ou des prophéties, lui administre des avertissements.
Étrange élection. Entre le Turc messianique, le marchand polyglotte, le philosophe des statistiques fausses, le gardien des souvenirs, le réformateur épique et le seigneur des montagnes, les électeurs impériaux disposent désormais d’un choix vaste, confus et parfois vertigineux. Reste à savoir ce que souhaite encore le Saint-Empire : être sauvé, amusé, consolé ou simplement gouverné.
À lire : Empire : tous pourris ? Oui, mais lesquels ?
À lire : Sacro Romano Impero, quando l’elezione imperiale somiglia a una consultazione
Etienne Berne pour l'AAP agence des Terres au Milieu
Pour réclamer un droit de réponse - la KAP internationale
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