05/08/1474Mähren, die Urnen übernehmen das Wort von den Kanonen
Brünn (AAP) - Der Bürgerkrieg lehrt eine beständige Regel : Armeen allein entscheiden nur selten über die Zukunft eines Staates. Sie schaffen die Voraussetzungen für den Frieden; die Wähler bestimmen sein Gesicht.
Einen Monat nach den Kämpfen von Brünn haben die Mährer ihr Urteil gefällt. Im ersten Wahlgang der Königswahl setzte sich Leshij mit 72,1 % der Stimmen deutlich gegen Muirne durch, die 27,9 % erreichte. Eine so klare absolute Mehrheit machte einen zweiten Wahlgang überflüssig.
Das Ergebnis löscht den Krieg nicht aus, es verleiht ihm lediglich einen politischen Abschluss. Nur wenige Wochen zuvor standen sich in den Straßen Brünns die Rebellenarmeen und die aus Krakau entsandten Truppen gegenüber, die der Regierung von Anna Astoria zu Hilfe geeilt waren. Die einen gewannen Schlachten, die anderen verloren Armeen. Dann starb der Herrscher. Wie so oft eröffnete die Politik eine neue Krise, noch bevor die vorherige beendet war.
Die Wähler haben entschieden. Den ersten Reaktionen aus Brünn zufolge haben sie sich gegen die Fortsetzung des unter Kyrija eingeschlagenen Kurses ausgesprochen und die Krone einem Mann anvertraut, der als Garant der Befriedung gilt. Vielleicht. Völker wählen selten die Vergangenheit; häufiger stimmen sie gegen die Müdigkeit, die diese ihnen hinterlassen hat.
Diese Wahl bestimmt nicht nur einen Herrscher. Sie misst den Grad der Erschöpfung eines Königreichs. Leshijs Sieg ist eindeutig. Ein Waffenstillstand ist er deshalb noch lange nicht. Die Brüche, die zum Bürgerkrieg führten, sind mit der Auszählung der Stimmen nicht verschwunden. Die Besiegten geben ihre Überzeugungen nicht auf, nur weil sie eine Wahl verloren haben, ebenso wenig wie nach einer verlorenen Schlacht.
Mähren tritt damit in eine Phase ein, die schwieriger sein dürfte als der Krieg selbst. Ein gespaltenes Land zu regieren verlangt mehr, als eine Stadt zu erobern. Kanonen erzwingen Schweigen, Zustimmung schaffen sie niemals. In Brünn haben die Waffen aufgehört zu sprechen. Nun liegt es am neuen König zu beweisen, dass die Urnen erreichen können, was den Armeen niemals gelang: einen dauerhaften Frieden.
03/08/1474Grafschaft von Augsburg: GA vereinigt bei den Ratswahlen die absolute Mehrheit der Sitze auf sich.
AACHEN (AAP) - Die Liste Glück auf liegt bei der Ratswahl in Grafschaft von Augsburg an der Spitze und vereinigt die absoluten Mehrheit der Sitze auf sich. Sie kann daher allein regieren.
Verteilung der abgegebenen Stimmen:
1. "Glück auf" (GA) : 100%
Die neue Verteilung der Sitze nach der Verhältniswahl führt zu einer Neuverteilung der Ratsämter:
Die Mitglieder des Rates werden innerhalb von zwei Tagen den neuen Regenten anerkennen. Dieser muss dann dem Kaiser des HRRDN und dem Deutschen König seine Reverenzen erweisen und die wichtigsten Ämter der Provinz besetzen.
02/08/1474Nella Guerra del Complimento, chiedo la festa !
A Straßburgo (AAP) - La guerra ha dunque trovato la sua conclusione logica. Dopo sei mesi di campagna continentale, decine di eserciti mobilitati, tesori sperperati e un trattato il cui unico beneficio politico visibile consiste nel riconoscimento ufficiale del « valore militare » di AEGIS, l'Impero ha deciso di celebrare la propria vittoria. O meglio, la propria pace. O, più precisamente ancora, la fine di una guerra che ciascuno continua a sostenere di aver vinto.
L'8 e il 9 agosto prossimi il Palazzo Imperiale aprirà dunque le proprie porte alle Feste della Concordia Imperiale. In programma: consegna di decorazioni, grandi giostre, vendita di cavalli provenienti dalle scuderie imperiali, aste di beni della Corona e gran ballo. Insomma, dopo la Guerra del Complimento, ecco la Festa del Complimento. Bisogna riconoscere una certa coerenza.
L'Impero decorerà coloro che hanno respinto gli eserciti di una coalizione giunta annunciando la caduta delle aristocrazie imperiali, la fine dell'influenza dell'Ordo Negrum Equites e l'avvento di un nuovo ordine politico. Sei mesi dopo, le aristocrazie governano ancora. Le province sono ancora amministrate dalle stesse famiglie. L'Ordo resta iscritto nella celebre Lista Nera imperiale. E diversi dei personaggi che vi figurano combattono ormai al fianco di comandanti imperiali.
In queste condizioni, tanto vale danzare. I soldati riceveranno le loro onorificenze. I cavalieri incroceranno le armi nelle giostre. I nobili faranno offerte per alcuni prestigiosi cavalli. Poi tutti si lanceranno nelle danze sotto i lampadari del Palazzo. Dopotutto, le guerre passano. Le cerimonie restano.
Le lingue più maliziose osserveranno che queste festività assomigliano soprattutto a un enorme ricevimento organizzato per celebrare il fatto che dodici eserciti invasori abbiano infine fatto marcia indietro, mentre Strasburgo acconsentiva, con tutta l'eleganza imperiale che le è propria, a riconoscere che i loro avversari «avevano combattuto con valore». I più crudeli proporranno perfino l'istituzione di una nuova decorazione. L'Ordine del Complimento Meritato. Motto ufficiale: «Non avete ottenuto nulla, ma lo avete ottenuto con grande valore militare.» Almeno questa guerra lascerà qualcosa alla Storia. Una massima. E un ballo.