Le vendite si susseguono. Un abito da cuoco itinerante trova acquirente. Un cane lupo scompare dal catalogo. Un gatto nero viene venduto. Anche un topolino dei tarocchi trova rapidamente un nuovo proprietario. Le cornici degli Arcani Maggiori passano di mano in mano come titoli finanziari di prim’ordine. Persino le alabarde imperiali trovano compratori.
L’osservatore più attento noterà del resto un fenomeno economico degno di interesse: più aumentano i processi a Modena, più prosperano gli affari a Verona. I viaggiatori perseguiti per ingresso irregolare hanno bisogno di una taverna. I soldati cercano souvenir. I mercanti bloccati alle frontiere spendono le loro riserve. I collezionisti, dal canto loro, speculano sulle curiosità con un entusiasmo che farebbe impallidire un banchiere lombardo.
Mentre i magistrati danno la caccia ai nemici del Ducato, i commercianti danno la caccia ai buoni affari. Il vecchio detto secondo cui il denaro non ha odore trova qui una nuova conferma: talvolta sa di polvere da sparo, di pergamene giudiziarie e della birra servita nelle taverne veronesi. A Verona, mentre alcuni preparano la guerra, altri preparano le spedizioni. E per il momento, potrebbero essere proprio questi ultimi a conquistare le vittorie più redditizie.
29/05/1474In Solothurn bringen Wahlen und Bürgerabstimmung die alten eidgenössischen Uhren wieder in Gang
Solothurn (AAP) - Im Kanton Solothurn ist es zu einer seltenen Wiederbelebung des politischen Lebens gekommen. Eine Bürgerabstimmung über Transparenz und Amtsführung hat eine institutionelle Maschinerie in Bewegung gesetzt, die viele seit Jahren als eingeschlafen betrachteten.
Auslöser war ein Antrag des Bürgers Murchad, der vor der Bürgerversammlung eine formelle Forderung zur „Offenlegung von Informationen“ einreichte. Der Antrag richtete sich unmittelbar an Bürgermeister Lordhammer sowie an den Bürgerrat.
Gefordert wurden unter anderem Auskünfte über die Identität des amtierenden Richters, die Kontrolle des Bürgermeisters durch den Bürgerrat, die Zahl der in den vergangenen drei Jahren dem Berner Henker zur Vollstreckung übergebenen Fälle sowie die rechtlichen Grundlagen der seit 1467 andauernden Grenzschließung Solothurns.
Besonders sensibel erwies sich zudem die sogenannte „Affäre Hei“. Mehrere Bürger verlangten Aufklärung über die Umstände, unter denen der frühere Bürger im Jahre 1469 für vogelfrei erklärt worden war.
Die Abstimmung, die zwischen dem 21. und 25. Mai stattfand, entwickelte sich rasch über eine bloße Verwaltungsfrage hinaus zu einer grundsätzlichen Debatte über Rechtsstaatlichkeit und institutionelle Ordnung im Kanton. Mehrere Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, Recht und Gesetz auch in Zeiten von Bevölkerungsschwund und politischer Lähmung infolge der vergangenen Krankheiten aufrechtzuerhalten.
„Ohne Gesetze sind wir nicht mehr wert als Tiere oder die Imperialen mit ihrem Vorrecht des Adels“, erklärte ein Unterstützer des Antrags in einem vielbeachteten Redebeitrag.
Die Diskussionen offenbarten zugleich ein Problem, das inzwischen in mehreren eidgenössischen Kantonen beobachtet wird : die zunehmende Unklarheit darüber, wer öffentliche Ämter überhaupt noch tatsächlich bekleidet. Einige Bürger erklärten, nicht einmal den Namen des derzeitigen Richters zu kennen.
Am Ende wurde der Antrag angenommen, obwohl mehrere Stimmen aus formalen Gründen nicht gewertet werden konnten. Nach Angaben der Antragsteller reicht das Ergebnis dennoch aus, um Bürgermeister und Bürgerrat offiziell zur Beantwortung der Fragen zu verpflichten.
Nur wenige Stunden später wurde Bürgermeister Lordhammer mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen erneut im Amt bestätigt, eine Entwicklung, die manche Einwohner scherzhaft als „Neustellung der Schweizer Kuckucksuhren“ bezeichneten.
Der Magistrat dankte seinen Unterstützern und lud die Bürger ein, bei Fragen oder Kritik „auf ein Bier im Wirtshaus“ vorbeizukommen. Zu den inhaltlichen Vorwürfen äußerte er sich bislang jedoch nicht.
In den Tavernen Solothurns deuteten zahlreiche Beobachter die Ereignisse bereits als Zeichen eines unerwarteten politischen Erwachens in einem Kanton, den viele seit Langem für eingeschlafen gehalten hatten.
29/05/1474Repubblica di Genova - Al termine dell'elezione del Consiglio, SM ha ottenuto la maggioranza assoluta.
Repubblica di Genova (KAP) - La lista Sine Malitia è stata la più votata al termine dell'elezione e ha ottenuto la maggioranza assoluta dei posti nel Consiglio. Potrà quindi governare da sola.
Risultato dell'elezione:
1. "Sine Malitia" (SM) : 100%
La ripartizione dei voti ha determinato la seguente composizione del Consiglio:
I membri del Consiglio riconosceranno il nuovo principe entro due giorni. Questi dovrà giurare fedeltà al sovrano e assegnare gli incarichi ai consiglieri.