Par la grâce du Très-Haut et sous l’œil des tours de Genève, l’an de grâce mil quatre cent soixante-quatorze, il est fait savoir à tous que la grande lutte revient fouler la terre battue.
24/01/1474Verkiezingen voor de raad van Graafschap Holland: RvH verovert de absolute meerderheid van de zetels
AMSTERDAM (KAP) - De lijst Raad van Holland heeft de overwinning behaald bij de raadsverkiezingen van Graafschap Holland, en heeft de absolute meerderheid van de zetels. Ze kan dus alleen regeren.
Resultaat van de stemming:
1. "Raad van Holland" (RvH) : 100%
De verdelingen van de zetels na de verkiezingen hebben geleid tot een herverdeling van de posities in de raad:
De leden van de raad zullen binnen twee dagen een graaf/gravin uit hun midden kiezen. De graaf/gravin zal dan trouw moeten zweren aan de keizer(in) van het Sacrum Romanorum Imperium Nationis Germanicae en benoemt de raadsleden in hun nieuwe posities.
Les membres du conseil reconnaîtront le prochain Duc d'ici à deux jours. Ce dernier devra alors présenter ses hommages à son souverain, et nommer aux principales charges du Duché.
Straßbourg (AAP) - Was sich heute auf portugiesischem Boden ereignet, darf nicht auf ein bloßes Verschieben von Waffen oder auf den gewohnten Wechsel von Häfen und Bannern reduziert werden. Denn unter dem Krachen der Schiffe und dem Fall der Mauern wird die Seele der Reiche selbst auf die Probe gestellt – und mit ihr die höchste aller Fragen, denen sich jede Gemeinschaft freier Menschen stellen muss: Wollen wir nur gehorchen, oder wollen wir leben?
Man sagte, man erwarte die Winde der Zwietracht an bescheidenen Küsten, und siehe da, sie sind über bevölkerte Städte hereingebrochen, reich an Stimmen, Handwerken und Hoffnungen. Alcácer do Sal und Setúbal sind gefallen, nicht wie Steine unter dem Rammbock fallen, sondern wie Körper fallen, wenn der Geist sich allzu lange zurückgezogen hat. Der Wechsel der Herrschaft ist hier nur das äußere Zeichen eines tieferen Übels: des allmählichen Ersticken der Rede, der Müdigkeit der Völker, bloße Zuschauer ihres eigenen Schicksals zu sein.
Die Legalisten beklagen den Verlust der Häfen, die Strategen zählen die gesunkenen Schiffe, die Führer bezichtigen einander oder fordern sich auf den öffentlichen Plätzen heraus. All dies ist wahr, doch all dies ist unzureichend. Denn was nützt die Beherrschung der Seewege, wenn die Wege der Seele verschlossen sind? Was nützen bewahrte Titel, wenn der Sinn des Gemeinwesens verloren gegangen ist?
Die Gerüchte über fremde Verstärkungen, ob wahr oder falsch, zeugen von der Not einer Macht, die außerhalb ihrer selbst sucht, was sie im eigenen Volk nicht mehr zu wecken wagt. Das offizielle Schweigen, beredter als tausend Verlautbarungen, verrät die Furcht vor dem, was jede ihrer Bestimmung vergessene Autorität erzittern lässt: das erwachende Bewusstsein der Untertanen.
Denn ein Reich lebt nicht von Mauern, noch von Flotten, noch einmal von Gesetzen, wenn diese nicht durch die innere Zustimmung der Menschen beseelt sind. Wo man allein durch Zwang regiert, erlangt man den Gehorsam der Körper, niemals die Treue der Geister. Und ohne freie Geister gibt es keine dauerhafte Stadt.
Man täusche sich nicht: zum Aufstand der Seelen aufzurufen heißt nicht, zum Chaos aufzurufen, sondern zur wahren Ordnung. Nicht zu jener, die niederdrückt, sondern zu jener, die in Einklang bringt. Nicht zu jener, die befiehlt, sondern zu jener, die erhebt. Die Reiche, die atmen, sind jene, in denen die Menschen „wir“ sagen können, ohne zu zittern; in denen die Gerechtigkeit keine Waffe ist, sondern ein Maß; in denen die Kraft der Vernunft dient und nicht umgekehrt.
Mögen Lissabon, Porto, Coimbra und alle Städte des Reiches dies hören: Die Zeit ist nicht mehr, Niederlagen zu zählen oder sich an den Trümmern des Gegners zu weiden. Die Zeit ist gekommen, daran zu erinnern, dass Macht nur dann legitim ist, wenn sie den Menschen wachsen lässt, und dass wahrer Friede niemals aus der Furcht geboren wird, sondern aus der Teilhabe.
Wenn heute die Waffen sprechen, mögen morgen die Gewissen antworten. Denn dort, wo sich die Seelen erheben, leben, atmen und vibrieren die Reiche, und keine Flotte, wären es auch siebzehn Kriegskarracken, vermag dies zu versenken.