Siena (AAP) - Es gibt Städte, die in einem Schrei fallen. Andere in einem Flüstern. Siena aber ergab sich in der Nacht, wie eine Tragödie, die ohne Getöse endet, wenn die Zuschauer das Ende bereits kennen.
Seit Tagen lebte die Stadt zwischen zwei Schweigen: dem der Waffen, die zögerten, und dem der Menschen, die wussten. Um ihre Mauern herum hatten sich die Heere Nacht für Nacht verzehrt, in einem langsamen Ausbluten von Eisen und Fleisch. Fünf kaiserliche Armeen waren zerschlagen worden, wie ebenso viele Pfeiler, die einem Bauwerk entrissen wurden, das zu stolz war, sich zu beugen.
Dann kam die fünfte Nacht. Da rückten die Kräfte des Königreichs beider Sizilien, geführt unter der Autorität von Clarice della Carmagnola und unterstützt von ihren osmanischen Verbündeten, erneut vor. Nicht mehr als Drohung, sondern als Gewissheit. Die Tore brachen nicht in einem einzigen Schlag: Sie wurden zermürbt, angefressen, erschöpft, wie jene, die sie verteidigten. Und als die Dämmerung anbrach, war Siena keine Festung mehr. Es war eine Tatsache.
Die Banner wechselten, ohne dass der Himmel sich rührte. Die Straßen, stumme Zeugen, nahmen die Sieger auf, wie sie die Schritte der Besiegten getragen hatten. Kein Ruf konnte verbergen, was alle verstanden: Die Stadt war nicht in einem Augenblick gefallen, sondern Stück für Stück verloren gegangen, Nacht für Nacht, bis nichts mehr zu verteidigen blieb, außer der Ehre, und selbst diese war bereits mit Blut bezahlt worden.
In Naples verkündet der Hof den Sieg. Man spricht von Notwendigkeit, von Gerechtigkeit, von wiederhergestellter Ordnung. Man beteuert, keine Eroberung gesucht zu haben, sondern nur Gleichgewicht. Man verspricht, der Krieg sei nicht beendet, dass weitere Akte folgen werden. So sprechen die Sieger. Doch auf den Steinen von Siena bleibt eine andere Wahrheit bestehen : die einer Stadt, die nicht bis zum Sieg standhielt, sondern bis zur Erschöpfung.
Und in diesem Theater, in dem Könige und Kaiser ihre Gründe gegeneinander ausspielen, ist das Volk nur Chor gewesen, ein treuer Zeuge, geopfert ohne Antwort,
dessen Stimme verstummt, wenn der Vorhang fällt.
26/04/1474Erzherzogtum von Österreich: PA vereinigt bei den Ratswahlen die absolute Mehrheit der Sitze auf sich.
AACHEN (AAP) - Die Liste Pro Austria liegt bei der Ratswahl in Erzherzogtum von Österreich an der Spitze und vereinigt die absoluten Mehrheit der Sitze auf sich. Sie kann daher allein regieren.
Verteilung der abgegebenen Stimmen:
1. "Pro Austria" (PA) : 100%
Die neue Verteilung der Sitze nach der Verhältniswahl führt zu einer Neuverteilung der Ratsämter:
Die Mitglieder des Rates werden innerhalb von zwei Tagen den neuen Regenten anerkennen. Dieser muss dann dem Kaiser des HRRDN und dem Deutschen König seine Reverenzen erweisen und die wichtigsten Ämter der Provinz besetzen.
25/04/1474Repubblica di Siena - Al termine dell'elezione del Consiglio, TR ha ottenuto la maggioranza assoluta.
Repubblica di Siena (KAP) - La lista TURCHESE è stata la più votata al termine dell'elezione e ha ottenuto la maggioranza assoluta dei posti nel Consiglio. Potrà quindi governare da sola.
I membri del Consiglio riconosceranno il nuovo principe entro due giorni. Questi dovrà giurare fedeltà al sovrano e assegnare gli incarichi ai consiglieri.
25/04/1474Repubblica fiorentina - Elezione del Consiglio: la lista UpG è in testa, ma senza maggioranza assoluta.
Repubblica fiorentina (KAP) - La lista Uniti per il Giglio è stata la più votata, ma non ha ottenuto la maggioranza dei membri del Consiglio. Dovrà quindi accordarsi con gli avversari per governare.
I membri del Consiglio riconosceranno il nuovo principe entro due giorni. Questi dovrà giurare fedeltà al sovrano e assegnare gli incarichi ai consiglieri.